Ihr Sofa ist eines der meistgenutzten Möbelstücke im Haushalt. Darauf wird entspannt, gespielt, geschlafen. Es kommt täglich in Kontakt mit Haut, Kleidung, Haustieren — und absorbiert alles davon.
Nach aussen sieht es oft gut aus. Keine sichtbaren Flecken, kein auffälliger Geruch. Doch was sich im Inneren des Gewebes und des Polstermaterials aufbaut, ist eine andere Geschichte.
Was sich im Polster ansammelt
Untersuchungen zu Haushaltspolstern zeigen regelmässig, dass das durchschnittliche Sofa bis zu 200.000 Bakterien pro Quadratzentimeter beherbergen kann — deutlich mehr als viele Küchen- oder Badoberflächen.
Doch Bakterien sind nur ein Teil des Problems. Im Gewebe und im Schaumstoff darunter findet sich auch:
- Hausstaubmilben — mikroskopisch kleine Lebewesen, die sich von abgestorbenen Hautzellen ernähren und in Polstermöbeln ideale Bedingungen finden
- Milbenkot-Partikel — der eigentliche Auslöser von Allergiesymptomen; so fein, dass sie beim Aufsetzen in die Luft gelangen und eingeatmet werden
- Tierhaare und Tierallergene — auch in tierfreien Haushalten durch Kleidung und Besucher eingetragen
- Pollen und Aussenallergene — über Kleidung ins Haus gebracht und im Gewebe gebunden
- Abgestorbene Hautzellen — wir verlieren täglich Millionen davon, ein Grossteil landet in den Polstern
- Schimmelpilzsporen — insbesondere in älteren Sofas oder bei höherer Raumfeuchtigkeit
Bakterien pro Quadratzentimeter können im Inneren eines normalen Polstersofas leben — mehr als auf vielen Küchen- und Badoberflächen.
Nichts davon ist mit blossem Auge sichtbar. Der Grossteil hat keinen Geruch. Und das meiste lässt sich durch normales Staubsaugen nicht entfernen.
Warum Staubsaugen nicht ausreicht
Ein Staubsauger entfernt oberflächliche Partikel — lose Haare, sichtbaren Staub, Krümel. Was jedoch tief im Gewebe eingebettet ist, bleibt.
Milbenallergene, feine Staubpartikel und organische Rückstände sitzen in den Gewebefasern und im Schaumstoff darunter. Der Saugkopf eines Haushaltsgeräts erreicht diese Tiefe schlicht nicht.
Wenn jemand im Haushalt unter Allergien, Asthma oder Atemwegsproblemen leidet, die sich bei längerem Aufenthalt zu Hause verschlimmern, sind die Polstermöbel häufig eine Hauptquelle der Belastung.
Was Heisswasserextraktion leistet
Die Heisswasserextraktion — das Verfahren, das Pure Haus einsetzt — arbeitet grundlegend anders als Oberflächenreinigung:
- Ein umweltfreundliches Vorbehandlungsmittel wird aufgetragen, um eingebettete Partikel und organische Rückstände zu lösen.
- Heisses Wasser wird unter Druck tief ins Gewebe injiziert — bis in den Schaumstoff.
- Gleichzeitig saugt eine leistungsstarke Pumpe das Wasser sofort wieder ab — zusammen mit allem, was es gelöst hat: Bakterien, Milben, Allergene, Schmutz, Geruchsstoffe.
Das Ergebnis ist ein Sofa, das nicht nur sauber aussieht, sondern es wirklich ist — in einer Tiefe, die keine Oberflächenreinigung erreicht. Nach der Behandlung ist das Polster in 2 bis 3 Stunden wieder vollständig trocken.
Sicher für Kinder, Haustiere und Allergiker
Alle bei Pure Haus eingesetzten Mittel sind pH-neutral, biologisch abbaubar und frei von aggressiven Chemikalien. Die Reinigungswirkung entsteht durch die Kombination von Heisswasser und Extraktion — nicht durch Chemie. Das Sofa kann nach dem Trocknen ohne Einschränkungen genutzt werden.
Wie oft sollte man reinigen lassen?
Für die meisten Haushalte in der Schweiz ist einmal jährlich ein sinnvoller Rhythmus. Bei Haustieren, kleinen Kindern oder Allergien empfiehlt sich alle 6 Monate. Mehr dazu in unserem Artikel: Wie oft sollten Sie Ihr Sofa reinigen lassen?
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